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Maintal Tagesanzeiger, 26.03.2012

Gospelklänge, die ins Blut gehen
Gelungenes Benefizkonzert der Rumänien-Hilfe: Die 400 Besucher singen auch selbst mit

Lenz dirigierte den Frankfurter Gospelchor in der Dörnigheimer Kirche Allerheiligen. Zu dem Benefizkonzert der Rumänien-Hilfe Maintal kamen rund 400 Besucher, die beim Lied ,,I will sing Hallelujah“ mit anstimmten. Foto: Kalle



Maintal (hh). - Pfarrer Rainer Durstewitz würde sich über so viele Besucher bei einem Gottesdienst am Sonntag sehr freuen. 400 Gäste und Freunde der Rumänien-Hilfe Maintal waren am Samstagabend zum großen Benefizkonzert mit dem bekannten Frankfurter Gospelchor in die katholische Kirche Allerheiligen in die Dörnigheimer Waldsiedlung gekommen.

Der Song ,,Everyday is a day of thanksgiving" (Jeden Tag ist Gott gut zu uns) bildete den Auftakt zu einem mitreißenden, schwungvollen und bisweilen lautstarken musikalischen Abend. Pfarrer Durstewitz und Horst Laurus, der Erste Vorsitzende der Rumänien-Hilfe Maintal, begrüßten die vielen Besucher. Laurus dankte dem Pfarrer, der die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. ,,Im Evangelischen Gemeindezentrum wollte man dagegen 250 Euro Miete von uns haben", teilte Laurus den Besuchern mit.

Schwungvoll ging es weiter mit ,,I wiII sing Hallelujah" und mit einem Medley das aus drei Songs bestand. Nicht nur der Chor, sondern ebenso die Besucher stimmten ein in ,,Rock my soul", ,,Whole world" und ,,Go tell it". Es folgte eine Ballade der Hingabe- ,,I give myself away". Bei ,,Kumbayah" stimmten wieder einige Gäste in den Song mit ein. Chorleiter Martin Schultheiß, auch am Piano aktiv, sprach zwischen den Liedern über ,,Leidenschaft und Hingabe". ,,Ich mache mich frei für das, was vom Himmel zu mir kommt. Wir können alle aus den Liedern Energie ziehen. Die Bibel ist Poesie und kein öder Gesetzestext", so Schultheiß.

,,Klatschen hat in der Kirche Tradition"

Sehr schnell ging es weiter im Programm. Es folgten ,,I can go to God in prayer" und ,,Put your hand" (Lege Deine Hand in die Hand dessen, der das Meer beruhigte). Und mit ,,Because of who You are" erklang ein Lobpreislied. ,,Kraft und Energie können alle ziehen aus dem ,Psalm 68', bei dem es immer um das Wort Power geht", so ChorIeiter Schultheiß, der das Publikum aufforderte, immer wieder mitzuklatschen. ,,Das Klatschen hat in der Kirche Tradition. Es ging früher viel lauter zu", so Schultheiß. Aber auch andächtig sein gehört dazu und so wurde das Lied ,,HoIy one" (Du bist ein Heiliger) dargeboten. Nach ,,For every mountain" und ,,Nobody but You, Lord", einem Song, der sich immer mehr entfaltete, folgten ,,Ain't no rock", ,,Oh happy day” und ,,Jesus said if you go". Mit ,,Evening rise" ging dann ein toller Abend zu Ende. Die Chormitglieder hatten sich im Oval der Kirche verteilt und sangen den Nachtgesang aus einer keltischen Tradition.

Chorleiter Martin Schultheiß mit seinen 30 Sängern, seinen Dirigentenkollegen Ulrich Meister, Andrea Lenz, Petra Gruber, Susanne Mayer, Christof Bernard und Ute Bernard-Müller zeichneten für das Programm verantwortlich.

Zur Band zählten Klaus Jöckel am Bass, Bernd Chwatlina am Saxophon, Norbert Maurer (Percussion) und Andreas Grunau sowie Norbert von Thomsen (Cajon).

Die Solisten des Konzerts waren Stefanie Knopp, Ulrich Meister, Gita Nath, Ute Bernard-Müller, Margaret Staudinger, Norbert von Thomsen und Andreas Grunau. Sie sorgten mit ihren eindrucksvollen Stimmen für einen unvergesslichen Abend. Horst Laurus war aufgrund des erfreulich großen Besuchs des Konzerts und der damit verbundenen Spenden für seine Rumänien-Hilfe beim Verlassen des Gotteshauses sichtlich bewegt. Ziel des Vereins ist es, die Not von äIteren und gesundheitlich Benachteiligten in rumänischen Heimen zu lindern.

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